Biographie

 

 

„Intensiv und virtuos“

 

 

Staunen und Bewunderung begegneten dem Talistrio schon bei seinem Debütkonzert im Jahr 2012. Die Süddeutsche Zeitung bescheinigte ihm sowohl „große Virtuosität und Intensität“, als auch „größte Differenzierung der Tongebung“. 

Das Geschwisterpaar Elisa und Wenzel Gummer, sowie der japanische Cellist Takuro Okada schlossen sich 2011 zum Talistrio zusammen. Konzertreisen führten es seitdem von Bayern und dem Saarland bis nach Italien, Luxembourg, in die Schweiz und nach Japan. 

 

Konzept und Interpretation des jungen Trios sind geprägt durch den Unterricht bei Prof. Christoph Henschel (Henschel Quartett), Prof. Marisa Somma und seit 2014 bei Prof. Tatevik Mokatsian, unter deren Leitung das Talistrio an der Hochschule für Musik Saar seine musikalische Elemente schmiedete.

 

2015 entstand im Rahmen der 9. Kammermusikwoche Saarbrücken eine Aufnahme von Shostakovichs Klaviertrio op. 8 durch den saarländischen Rundfunk. 2019 wird das Talistrio von der Sakai-City, der Toyokawa-City und der Figaro Hall zu einer Konzerttournee in Japan eingeladen.

Elisa Jorinde Gummer begann mit dem Violinspiel im Alter von sieben Jahren und bekam Unterricht von Gertrud Schilde, Dozentin an der Musikhochschule München, kontinuierlich bis zum Beginn des Studiums.

Sie nahm 2007 ihr Diplom Studium im Fach Violine sowie Musikpädagogik an der Hochschule für Musik Nürnberg/Augsburg bei Prof. Bernhard Tluck auf, anschließend studierte sie ab 2011 im Masterstudiengang am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg bei Prof. Christoph Henschel.

2010 trat Elisa Jorinde Gummer als Solistin mit dem Orchester der Musikhochschule Nürnberg/Augsburg auf und wurde 2012 zur Konzertmeisterin bei Aufführungen eines Opernprojektes am Stadttheater Augsburg berufen.

Nach ausgezeichnetem Abschluss des Masterstudiums studierte sie ab 2014 an der Hochschule für Musik Saar im Fach Kammermusik bei Prof. Tatevik Mokatsian sowie bei Prof. Mario Blaumer. 

Neben dem Studium nahm sie an Meisterkursen von Denes Zsigmondy, Ingolf Turban, Hans-Peter Hofmann, Herwig Zack und Gottfried von der Golz teil.

Elisa Jorinde Gummer konzertiert als Kammermusikerin in renommierten Städten wie z.B. München, Augsburg, Saarbrücken, Nagano, Osaka, Hyogo usw.. Sie trat zudem 2012 zusammen mit dem Henschel Quartett in der Philharmonie Luxembourg in Oktettbesetzung, und 2017 in Bad Waldsee in Quintett Besetzung auf.

Wenzel Gummer, geboren in München, erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit 5 Jahren.

Bis zu seinem Abitur an einem humanistischen Gymnasium waren Michael Proksch, Ritva Sjösted, Amir Katz und Prof. Klaus Schilde seine prängenden Lehrer.

In dieser Zeit gewann er als Solist und Kammermusiker mehrere erste Preise bei "Jugend Musiziert", sowie zweimal in Folge das internationale "Klavierpodium der Jugend München". Mit Fünfzehn debütierte er mit Mozarts Klavierkonzert in A-Dur KV 488. Es folgte ein künstlerisches Studium bei Prof. Bernd Glemser und der Gewinn des Fischer-Flach-Preises für Kammermusik in der Kategorie Klavierduo an der Hochschule Würzburg.

Ein Jahr vor seinem Diplom, das er 2010 mit Bestnote und Auszeichnung absolvierte, lernte er Prof. Marisa Somma kennen. Während eines Auslandstudienjahres in Bari, Italien, beeinflusste sie maßgeblich seine musikalische Entwicklung. Auf mehreren internationalen Wettbewerben in Italien gewann er erste Preise.

Seit 2010 vertieft er seine Studien an der Hochschule für Musik Saar bei Prof. Thomas Duis, Prof. Tatevik Mokatsian und Prof. Fedele Antonicelli. 2016 legte er sein Solisten-

examen mit Auszeichnung ab. Derzeit ist er im Studiengang Konzertexamen Kammer-

musik eingeschrieben.

Wenzel Gummer ist Stipendiat der Bruno-und-Elisabeth-Meindl-Stiftung, der Studienstiftung Saar, des Richard-Wagner-Verbandes und der Graduiertenförderung der Universität Saar.

Für den saaländischen Rundfunk entstanden Aufnahmen mit Werken von Franz Liszt und - zusammen mit seinem Klavierduopartner Daniel Winkler - von Johannes Brahms.

Konzerte führten ihn nach Frankreich, Schweden, Italien und in die Schweiz.

Takuro Okada geboren in Osaka (Japan) erhielt seit dem 5. Lebensjahr Cellounterricht und bekam ab 1993 bis 2003 eine musikalische Gesamtausbildung an der Akademie der Musikschule Osaka als Jugendstudent. Während dieser Zeit gewann er mehrere Preise beim Wettbewerb des japanischen Streicherinstituts in Osaka.

2008 gab Takuro Okada sein Debütrecital in Hyogo, und nahm 2009 sein Bachelor Studium im Fach Violoncello sowie Instrumentalpädagogik in Deutschland am Leopold Mozart Zentrum der Universität Augsburg auf. Er war Stimmführer bei einer Opernaufführung am Stadttheater Augsburg im Jahr 2012. In dem Jahr konzertierte er mit dem Henschel Quartett in der Philharmonie Luxembourg.

Nach dem Abschluss des Bachelor Studiums mit Auszeichnung nahm er 2013 sein Master Studium im Fach Violoncello weiter in Augsburg auf, zudem studierte er ab 2014 ebenfalls als Master im Fach Kammermusik an der Hochschule für Musik Saar in Form eines Doppelstudiums. Sowohl als Solist als auch als Kammermusiker konzertierte Takuro Okada bereits in zahlreichen Städten Japans wie z.B. Osaka, Tokio, Nagano, Hyogo usw., in Städten Deutschlands wie z.B. München, Augsburg, Saarbrücken usw., in der Schweiz und in Luxembourg.

Künstlerische Ausbildung für Violoncello erhielt Takuro Okada von Yumiko Kumamoto, Prof. Tatsuo Saito und Prof. Hartmut Tröndle, sowie studierte er Kammermusik bei Prof. Christoph Henschel, dem 1. Geiger des Henschel Quartettes, Prof. Evgenia Rubinova, Prof. Ernst Mauß, Prof. Tatevik Mokatsian und Prof. Mario Blaumer. Er schloss Meisterkurse bei Prof. Julius Berger, Prof. Helmar Stiehler, Prof. Wolfgang Boettcher, Prof. Guido Schiefen und Prof. Wen-Sinn Yang ab und bekam besondere Impulse von Monika Henschel, Mathias Beyer-Karlshøj und Graham Waterhouse.

www.takuro-okada.com

Fotos von: Zsuzsánna Barabás
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